1druck von Marienfelde

Bild von housetier

Marienfelde

Marienfelde ist auch noch Berlin, es liegt aber ziemlich am Rand. Sicherlich war es ursprünglich ein eigenständiger Ort, der irgendwann von den Berlin-Borg eingemeindet, also assimiliert wurde. Mir kommt es vor wie ein Ort, in dem hauptsächlich Autos durch-fahren, daran sieht man wohl den Charakter des Randbezirks.

Hier gibt es kleine Häuser und Hochhäuser, die üblichen Supermarkt-Ketten, erstaunlich viele Tankstellen und Bushaltestellen, aber das Zentrum habe ich bisher nicht gefunden. Und auch wenn ich eine Kindertagesstätte inmitten der Hochhäuser entdecke, mir kommt Marienfelde vor wie ein Ort für Alte: “Hier entstehen 21 Seniorenwohnungen” ist zu lesen auf einem Schild eines frisch sanierten Wohnungskomplexes.

Es gibt bestimmt noch mehr zu sehen. Vielleicht habe ich das Ortszentrum ja umkreist, tangential peripheriert sozusagen. Außerdem ist Sonntag, da geht einfach nicht viel wenn man keine Touristenattraktionen wie zum Beispiel Berlin-Mitte und -Tiergarten hat. In den letzten 2 Stunden habe ich mir einen kleinen Teil Marienfeldes angeguckt. Ich könnte es hier aushalten, weil man schnell woanders ist.

Auch Marienfelde ist multikulti: die meisten Sprachen, die ich höre, sind ausländisch. Ich nehme an da war Russisch dabei, weil die eine Sprecherin sehr hübsch und blond war (Klischee); eine Gruppe von 4 Männern sprach Polnisch oder so. Ich gestehe! Meine Sprachkenntnisse sind nicht gut genug, und deshalb sollte man sich nicht zu sehr auf meine Sprachfindung verlassen. Die Kinder sprechen alle Deutsch…

Ein schöner Park mit Wald liegt gegenüber BurgerKing. Das ist doch ein kinderfreundliches Ausflugsziel: erst spazieren gehen durch den Park, dann “zur Belohnung” zum BurgerKing.