Die Berliner Luft

Bild von housetier

Ick bin ein Berliner

Das allerwichtigste vorneweg: Ich bin gut nach Berlin gekommen. Herzlichen Dank nochmals an indaflow für seine tat- und ratkräftige Hilfe.

Hab mich heute beim Bürgeramt Lichtenrade angemeldet und bin demzufolge nun ein richtiger Berliner.

Wie es dazu kam

Montag, 9. Oktober 2006:

  • 07:00 der Wecker piept
  • 08:05 wir haben den Laster erfolgreich gemietet
  • 08:05+X PW überbringt den wichtigen 10er Schraubenschlüssel
  • 08:30 bis 09:00 A. kommt nicht also gurken wir mit dem Laster nach Stuttgart
  • 09:20 indaflow schleppt fieberhaft Kartons nach unten und puzzelt diese mit den Möbeln optimal hin, während ich das Bett und das Blechregal auseinanderschraube. Alles mit dem 10er Schraubenschlüssel
  • 13:10 nach kurzer Pizza-Pause: Abfahrt!
  • XX:XX wir machen einen kleinen Umweg bis fast Pforzheim, finden aber sehr schnell auf die richtige Strecke zurück
  • 17:02 erste Pause an der Raststätte Frankenwald. Einmal tanken kostet sechzigmal 1 EUR. Der Fahrer wird gewechselt: ich bin nun an der Reihe, Diesel zu verheizen.
  • 19:20 nachdem ich für einen klitzekleinen Moment nicht aufgepasst hatte, fehlt ein Stück vom rechten Außenspiegel. Vom Geräusch wacht indaflow auf und übernimmt nach einer Pinkelpause wieder das Steuer.
  • 20:15 Einmarsch in Berlin. Ah! wie schön, fühlt sich gleich alles viel großstädtischer an hier.
  • 21:00 Ankunft in LA: Parken, aussteigen, essen, reden, schlafen

Dienstag, 10. Oktober 2006: (das war erst gestern, kommt mir aber länger vor)

Wir schlafen aus und ich stelle fest, dass meine Kalkulation zu knapp war. Fieberhaft wird nach einem alternativen Lagerplatz für meinen Krempel gesucht; indaflow löst das Dilemma schließlich und ich kann das Zeug für eine Woche bei L. unterstellen. Wir fahren zu L. nach Wedding und befüllen ein kleines Zimmer in ihrer Wohnung. Wieder einmal stellt indaflow seine Puzzle-Künste unter Beweis und schafft es eine größere Besenkammer so zu bestapeln, dass die Tür noch nach innen aufgeht und man sogar noch an die seitlichen Wandregale herankommt.

Danach verlaufen wir uns am Alexanderplatz und fahren hungrig, müde und erschöpft nach LA wo wir uns den Bauch vollschlagen und dann noch losziehen, Bier trinken. Hierzu später mehr.

Status

  • Ich habe gute Freunde, die mir wirklich helfen.
  • Das Lagerproblem ist aufgeschoben, nicht aufgehoben (gelöst).
  • Ich denke nach wie vor, dass mein Umzug nach Berlin der richtige Schritt war um mein Leben wieder in den Griff zu bekommen.
  • Seit Sonntag (8.10.) habe ich nicht mehr gechattet.
  • Ich habe noch keinen Job.