Es gibt immer ein erstes Mal

Bild von housetier

Auf Umwegen

Im Zuge meiner Ermittlungen zur Wohnungssuche bettelte ich auch einen alten Bekannten hier in Berlin an, ob er nicht n WG-Zimmer oder so hätte bzw. wüsste. Leider wusste er nicht, aber dafür lud er mich gleich ein zu der Einweihungsfete seiner neuen WG (zu deren Gründung ich offensichtlich zu spät war).

Auf Abwegen

Ich wusste also das Datum: 15.12.2006, aber ich wusste nicht: wohin ich mich denn begeben sollte! Fieberhaft wurde am Tag der Party versucht, Kontakt herzustellen, was auch gelang. Noch schnell was Leckeres gegessen und dann ab in die S-Bahn; lange Fahrt aber dafür ohne Umsteigen.

Auf! Bewegen!

Ich kam an und die Party war schon seit Stunden in vollem Gange. Seit meiner letzten Party in Berlin (schon ne Weile her), muss sich also etwas geändert haben: normalerweise geht hier nichts vor Mitternacht. Das ist eine Unsitte, aber nun mal so. Ich war aber gar nicht der Letzte, ständig kamen immer neue Leute hinzu, bis es so richtig voll wurde.

Ich kannte nur den Benjee, alle anderen nicht so sehr. Von den vielen Gästen kannte ich sowieso keine Sau. Aber das war nicht so schlimm, denn nach einigen vielen Biers konnte ich auch mit wildfremden Leuten reden. Ob die das allerdings auch so erfreulich fanden, kann ich nicht sagen.

Irgendwann war ich sogar ein bisschen so am Rumzucken, weil die Musik so Spaß machte. Richtig abhotten ging aus zwei Gründen nicht: erstens tanzt es sich auf Teppich nicht so gut und zweitens tanzt es sich nicht so gut, wenn es proppenvoll ist. Aber lustig wars trotzdem! “Nächstma doller, jawollja!”

Nach erschreckend kurzer Zeit war ich dann soweit, dass ich vor lauter bierbedingter Übelkeit ganz schnell nach Hause wollte und Benjee und seine Crew und die krasse Party feige zurückließ. Bei der nächsten Party mach ich das bestimmt wieder gut und bleibe bis zum bitteren Ende!