Endlich habe ich Arbeit gefunden! Es hat sich gelohnt, Mitglied des c-base e.V. zu werden, denn ich bin ab Montag in der Firma eines anderes Mitglieds beschäftigt.
Dort werde ich meine brachliegenden PHP-Skills bei der Einrichtung eines Webshops auffrischen können. Später werden dann noch andere Projekte in anderen Programmiersprachen hinzukommen.
Ich freue mich, endlich mal wieder richtig arbeiten zu können. Die Maßnahme bisher war nicht schlecht (ich bekomme immerhin ein Zertifikat), aber mir liegt programmieren mehr als PCs verkaufen.
Es geht voran!
Das Bundessozialgericht sagt “345 ought to be enough for everybody”, und die CDU meint, ALG1 abhängig von der Einzahldauer zu vergeben, wäre toll. Allerdings ist ALG1 als Arbeitslosen*versicherung* gedacht, d.h. man darf sich das wie eine Haftpflichtversicherung vorstellen: man bekommt im Bedarfs-(Schadens-)Fall die vertraglich zugesicherte Leistung, egal ob man 1 Jahr oder 50 Jahre lang Prämien gezahlt hat. Also noch mal für die Langsamen: ALG1 ist kein Sparkonto, bei dem die Erträge (Ansprüche) mit der Zeit steigen, sondern eine Versicherung. Jemand, der nie einen Schaden verursacht, hat nichts von der Haftpflichtversicherung. Jemand der nie arbeitslos wird, hat nichts von der Arbeitslosenversicherung.
Eine Versicherung ist eine Versicherung ist kein Sparkonto.
Da haben sich die Politiker und Funktionäre und Lobbyisten wieder was Feines ausgedacht: die Arbeiter sollen am Erfolg der Firma beteiligt werden. Das geht dann so: geht’s der Firma gut (nachdem die Schmiergelder gezahlt und die Vorstände entlohnt wurden), bekommen die Arbeiter einen Bonus.
“Tolle Sache” denkt man, da dies doch dazu anregt, sich noch mehr für das Wohlergehen des Betriebes zu engagieren.
Und wenn es der Firma nicht so gut geht (nachdem Schmiergelder gezahlt und Vorstände entlohnt wurden), dann gibt es keinen Bonus.
“Ja…?” denkt man, denn das animiert doch immer noch, sich für das Wohlergehen des Betriebes einzusetzen. Außerdem würden doch endlich die Arbeiter den Vorständen gleichgestellt, zumindest was die erfolgsorientierte Entlohnung angeht.
Soweit die Lügen Argumente. Kommen wir mal wieder auf die Fakten zurück, bzw auf gewisse Auffälligkeiten. Jemand der mehrere Millionen Euro im Jahr verdient, freut sich auch über einen satten Bonus und wird nicht aus seiner Kleinraumwohnung fliegen weil er wegen Ausbleiben des Bonus die Miete nicht mehr zahlen kann. Diese Gefahr besteht nämlich, da der jetzige Tariflohn verringert und um diese Investiv-Komponente erweitert werden soll. Sprich: baut das Management Scheiße, kriegen alle weniger Geld, aber nur der Arbeiter hat ein Problem damit.
Es macht einfach einen Unterschied ob man einen Großteil des Einkommens gewinnbringend anlegen kann oder für Lebenshaltung ausgeben muss. Dabei wollen wir von der steuerlichen Mehrbelastung derjenigen, die nicht sparen können, gar nicht erst reden. (Wenn ihr doch davon reden wollt, hinterlasst einen entsprechenden Kommentar; ich werde das Thema dann weiter ausführen:)
Das Wort “Investivlohn” ist bloß der Anfang einer gewaltigen Verarsche um das Volk endgültig und nachhaltig in die Verarmung zu treiben. Denn der gemeine Arbeiter hat nun mal nichts zu investieren am Ende des Monats!
Das ist ja wohl logisch. Die Diäten (das ist das Gehalt eines Politikers) sind nicht vom Erfolg der Volkswirtschaft Bundesrepublik Deutschland abhängig. Wenn sie den Staat endgültig und nachhaltig in die soziale Scheiße bzw. in den Krieg treiben, bekommen sie trotzdem ihr Gehalt. Das ist kein Investivlohn.
Fassen wir noch mal zusammen, weil ich jetzt ein sehr weites Feld bearbeitet habe: Richter kriegen ihr Geld, unabhängig von der Qualität ihrer Arbeit (=Urteile) und unabhängig vom (volkswirtschaftlichen) Erfolg derselben, Politker kriegen ihr Geld unabhängig von der Qualität ihrer Arbeit (= eigentlich die Interessen des Wahlvolkes vertreten) und unabhängig vom volkswirtschaftlichen Erfolg derselben.
Nur solchen äh Menschen kann es einfallen, dafür zu sorgen, die Löhne und Gehälter der Mehrheit endgültig und nachhaltig zu senken und dann ob der Empörung der vom sozialen Abstieg Betroffenen zu entgegnen: “Selbst Schuld! Ihr hab einfach nicht gut genug gearbeitet!”
Noch ein Beispiel? Gut, gehen wir von der Arbeit zur Ökologie: Unternehmen die besonders viel Wasser und Strom verbrauchen, zahlen für diesen extrakrassen Verbrauch weniger als jemand der sich Mühe gibt, Energiesparlampen kauft und Steckdosen mit An-Aus-Schalter hat um Strom zu sparen. Das klingt seltsam, ist aber so.
Sie haben uns nachhaltige Politik versprochen, dann haben wir sie gewählt und nun kriegen wir nachhaltige Politik: bald werden die ersten Unternehmen auftauchen, die “Geld gegen Organe” bieten, ähnlich wie die Pfandleiher: “Auge um Auge, Niere um Niere”. Ihr lacht? Ich werde euch in 5 Jahren fragen, wieviele Angebote ihr im Briefkasten habt.
Ich bitte um reichlich Feedback, oder auch Schlagworte. Ich habe viel zu erzählen, aber im Dialog lässt es sich besser und konzentrierter ausdrücken. Außerdem habe ich für diese “Rede” schon genug geschrieben und das ohne Vorbereitung.
Also gebt euch einen Ruck und mir einen Stoß und sagt EURE Meinung. Was sind eure Sorgen und Ideen; was kümmert euch am meisten, was sorgt für den dicksten Hals? Was könnte man machen um dieses Land zu retten vor dem Abgrund der totalen Arbeitslosigkeit?
Ich bin jetzt in Berlin und brauche dringend eine bezahlte Arbeit. Im Prinzip mach ich alles, auch kleine Jobs und Aushilfstätigkeiten. Wichtig für mich ist, überhaupt wieder in den Arbeitsmarkt zu kommen.
Ich bitte euch, eure Leute in und um Berlin zu kontaktieren und sie zu fragen, ob sie nicht “was wissen”.
Lasse Pommerenke, geboren 26.08.1978 in Kiel
Trachenbergring 71-83
12249 Berlin
0163 – 685 1289
housetier@gmail.com
Mein tabellarischer Lebenslauf ist nun ebenfalls online verfügbar.
Ich kann programmieren in Java, PHP, SH, Python, C; modellieren mit UML. Ich habe Erfahrung mit DHTML und CSS. Leider habe ich noch keine abgeschlossene Berufsausbildung; vorweisen kann ich nur ein Vordiplom der FH Reutlingen im Studiengang Wirtschaftsinformatik (Note “Gut”).
Zusammen mit zwei Freunden war ich mehrere Jahre selbstständig als Programmierer und wir haben neben kleineren Websites ein einfaches Formularverwaltungsprogramm auf PHP-Basis für die ZG Raiffeisen eG in Karlsruhe fertiggestellt.
In meiner Freizeit administriere ich ein kleines Netzwerk aus je 1 Windows- und 1 Linux-Client an einem Linux-Server. Auf der Linux-Seite habe ich der debian-basierten Distribution “ubuntu” den Vorzug gegeben. Der Server fungiert als Firewall & Router sowie als Datei-, Druck-, DHCP-, SSH-, Name-Server für die Clients.
Ich habe auch nicht-IT-technisches Wissen & Erfahrung: während des Zivildienstes habe ich im Naturschutz beim Schwäbischen Albverein gearbeitet. Der Einsatz von Motorsägen und -sensen in extrem schwierigem Terrain ist mir daher sehr vertraut.
Noch weiter zurück liegt der handwerkliche Unterricht des privaten Merz-Gymnasiums in Stuttgart.
Ich beherrsche Englisch fließend in Wort und Schrift. Meine schulischen Englischkenntnisse wurden durch einen einjährigen Aufenthalt in South Carolina, USA, erweitert und seit dem durch tägliche (elektronische) Kommunikation mit englischen Muttersprachlern verfeinert.
Wenn es Muße und Muse zulassen, schreibe ich Gedichte oder andere Texte zur Unterhaltung und Information. Das Buch hat sich aus diesem Hobby entwickelt.
Am liebsten arbeite ich an und mit Computern, wobei ich Linux als Betriebssystem vorziehe (ich bin jedoch frei von Ideologien in dieser Richtung). Zurzeit fasziniert mich die objektorientierte Programmiersprache Python.
Aufgrund meiner Zivildiensttätigkeit kann ich mir auch eine Tätigkeit als Landschaftpfleger vorstellen.
Ich bin