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Geldbefehl

Ich wollte diesen Beitrag nicht schon wieder mit “Lesebefehl” betiteln; durch das Wort Befehl will ich jedoch ausdrücken, wie wichtig ich den folgenden Beitrag halte.

Es ist ein längerer Artikel einer ganzen Artikelserie, in meinen Augen sehr sachlich geschrieben. Daher picke ich mir einen knackigen Absatz heraus, den Rest müsst ihr selber lesen:

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass Geld die Aufgabe des Tauschmittels zukommt. Bei einem Kauf eines Produktes wechselt dieses den Eigentümer. Und letztlich ist es nur Eigentum, welches es ermöglicht, darauf einen Kredit zu gewähren. Geld entsteht somit nicht aus dem Nichts, sondern aus der Beleihung eines zuvor entstandenen Eigentums.

und weiter:

Damit wird klar, dass Geld nicht das Transaktionsmedium für eine Tauschwirtschaft, sondern für eine Eigentumswirtschaft ist. Geldscheine sind deshalb vor allem Schuldscheine, das heißt Forderungen, welche die Emittenten der Scheine an die Marktteilnehmer haben. Je mehr Geldscheine gedruckt werden, desto mehr Forderungen gibt es, die irgendwann nicht mehr zurückbezahlt werden können. Geld verliert in einer Gesellschaft der ausufernden Verschuldung und steigenden Inflation auch immer mehr seinen Wertaufbewahrungscharakter. Je mehr Geld gehortet wird, desto wertloser wird es für die Marktteilnehmer, da nur ein hoher Umlauf von Geld auch sichert, dass es permanent wieder ausgegeben beziehungsweise investiert wird.

Also wie gehabt beim vorherigen Befehl: “Klicken, lesen, selber denken”: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29380/1.html

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