fleisch

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2 Wochen Berlin - Tag 3

Bestimmung

Weiterhin ist Schlaf das bestimmende Thema. Reichliche Mengen dieses später kontaktierte ich hadez und ließ mich zu einem Grillfest einladen. In Berlin war doch “Herrentag”. Mal wieder Essen & Trinken: Grillfleisch & Bier.

Reiseveranstaltung

Auf zur nächsten Location: warten, und schließlich Aufbruch in die c-base. Ein weiteres Bier.

Endlich ging es Los in Richtung F-Hain, ins “Lovelight”. Ein paar Stunden “Soul Music” später wieder mit dem Taxi nach LA.

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Reden wir mal über Fleisch

PHLAiSH

Am Montag war D. und wir haben uns über bewusstere Ernährung unterhalten. Dabei habe ich ihr meine Theorie erläutert:

Theorie des Essens

Viele Leute lesen hier und dort, dass dieses und jenes mal wieder mit irgendwelchen Giften, Schwermetallen oder Hormonen verseucht ist. Gleichzeitig werden sie bombardiert mit Ratschlägen zur gesunden Ernährung. Derart systematisch verunsichert entwickeln sie ein Schuldgefühl, sobald ihnen etwas gut geschmeckt hat.

Dieses Schuldgefühl kann zu Essstörungen führen. Dabei ist essen neben scheißen, schlafen und ficken die natürlichste Sache der Welt; man sollte sich wenn schon nicht richtig gut, zumindest auf keinen Fall schlecht fühlen nach dem Essen. Hinzu kommt, dass viele Leute das Falsche essen.

Ich wünsche mir, dass die Leute wieder lernen, auf ihren Körper zu hören; dass sie genau das essen was ihr Körper benötigt. Der Körper weiß besser bescheid als jede Zeitschrift, was er benötigt.

Und wenn wir etwas essen, so sollten wir bewusst essen: jeder einzelne Bissen ist eine bewusste Entscheidung, diesen zu essen. Danach sollten wir bewusst genießen: essen ist eine fantastische Sache also sollten wir es genießen. Wenn ich also Lust auf Schokolade habe, dann genieße ich jeden einzelnen Bissen Schokolade; wenn ich fettige Pizza essen will, dann bestelle ich mir unten bei Angelo eine leckere Pizza und genieße jeden Happen dieser leckeren italienischen Köstlichkeit; wenn ich Appetit auf Ananas habe, dann kaufe ich eine (Sesong hin oder her, wie leben schließlich nicht in der dritten Welt, sondern haben Auswahl) und esse sie genießerisch…

Der Körper sendet schon die richtige Signale, man muss wieder lernen, sie zu verstehen. Ich schreibe hier bewusst keine Mengen vor, weil jeder Mensch “anders tickt” und andere Energierbedürfnisse hat: da muss jeder selbst auf seinen Körper hören.

Pute.

Später kam F. vorbei und wir haben uns über andere Dinge unterhalten, dabei aber ausgemacht, dass wir uns am Dienstag bei R. treffen würden um gemeinsam Rs Kochkünste zu genießen. F. kam leider etwas spät und so mussten wir dann das ganze Fleisch gierig in uns hineinstopfen, solchen Hunger hatten wir. R hatte lecker Gemüse in scharfer Soße gekocht und die Putenbrust süß-scharf mariniert, dann knusprig gebraten – beides zusammen ein wohlschmeckender und sättigender Genuss.

Ente.

Aber nach der Pute kam noch mehr. Weil wir leichtsinnigerweise die Entenbrust schon aufgetaut und in dünne Scheiben geschnitten hatten, musste diese nun ebenfalls mariniert und scharf gebraten werden. Sehr lecker, sehr viel Fleisch, sehr satt.

Praktische Anwendung der Theorie

Ich hatte Hunger also aß ich. Ich hatte Appetit auf was fleischiges nicht von der Kuh oder vom Schwein, also gabs Geflügel. Und weil wir so gesellig beisammen saßen und R so gut und gerne kocht haben wir das Essen sehr genossen.

Nur an der Menge müssen wir noch arbeiten: ich bin so dermaßen voll, dass ich eigentlich gar keine Lust mehr habe, auch nur übers Essen zu schreiben!

Gemeinsam essen macht Spaß, gemeinsam genießen macht mehr Spaß.

Appell

  1. Esst das was ihr wollt, wann ihr wollt – aber nur wenn ihr wirklich wollt. Es ist wichtig, hierbei zu erkennen ob man aus Gewohnheit oder aus einem tatsächlichen körperlichen Bedürfnis heraus essen will.
  2. Genießt es, zu essen. Essen ist schön und ihr seid es auch. Esst gemeinsam, genießt gemeinsam; so wird essen zu einem schönen geselligen (Achtung Trendwort!) Erlebnis.
  3. Hebt die Reste für mich auf! ;-)
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Vollmond

Letzte Nacht war ich mit JT und DM auf dem Rotenberg zum sog. Vollmondgrilldidge. Dort kommen ganz zwanglos Didgeridoospieler und Trommler und andere Leute zusammen, setzen sich ins Gras und spielen einfach zusammen drauf los. Das ist sehr entspannt; jeder darf mitmachen.

Es war jedoch recht kühl und leicht windig, so dass wir nicht bis zum Ende blieben. Als wir gegen halb eins aufbrachen, waren es zwar schon nicht mehr so viele Leute, aber die waren noch sehr begeistert am Musizieren oder Tanzen.

Es war ein im doppelten Sinne “cooler” Abend. Ich werde am 19. August wieder dabei sein.

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