krass

Bild von housetier

HB3

Email nicht vergessen!

Bitte schickt mir eine Email mit Bezug zur Party, sonst kann ich euch nicht hereinlassen, denn das wäre nicht fair gegenüber allen anderen, die sich an die Regeln gehalten haben.

Verkleidung nicht übertreiben!

Es muss nichts Großartiges sein, schließlich gehen wir nicht zu einem Maskenball oder so. Lasst Eurer Kreativität freien Lauf! Aber “Leibwächter mit Sonnenbrille” ist einfach ne Scheißidee, genauso wie “ich komm als mich selber, haha!”.

Ich bin sicher, dass euch etwas nicht-alltägliches einfällt. Ich kann auch beraten: 07112311289 oder housetier@gmail.com

Wo ist der krasse Text hin?

Der ist hier.

Bild von housetier

HB3 (original)

Achtung! Neuer Termin!

Termin: Sonnabend, 22.7.2006

Vergesst nicht die Email an mich, sonst kommt ihr nicht rein!

Bild von housetier

party in extremo

Freitag: der Anfang

Irgendwann nachmittags kam F. vorbei und dann fuhren wir einkaufen: Limetten, weißer Rum, Zuckerrohr-Sirup. Danach kamen wir noch einmal bei mir zu Hause vorbei und ich holte den braunen Zuckerrohr-Zucker. Nachdem wir uns in der Conditorei noch mit crushed ice eingedeckt hatten, kamen wir endlich bei Fs Freundin K. an, um ihren Geburtstag zu feiern.

Also soffen wir Caipirinha und Vodka-O und aßen Nudelsalat und Brötchen. Wir redeten und einige Gäste gingen; wir redeten weiter und einige gingen, diesmal zu Bett. Zur Abwechslung kam jemand und die restlichen Leute gingen zu Bett. Ich unterhielt mich mit dem letzten Gast bis morgens die erste U-Bahn fuhr.

Den Rausch habe ich bis 17:00 ausgeschlafen.

Samstag: das Ende

Bereits am Mittwoch hatte S.B. angerufen und eingeladen. Ich hatte die Einladung gemäß Aufforderung weitergegeben, aber leider haben sie dann doch alle abgeklemmt: “bin zu müde”, “hab morgen noch was zu tun”, “och nö! nich schon wieder saufen”, “ich mach doch schon was mit Dingsbums” waren so die typischen Weicheier-Ausreden.

Ich traf früh bei der Party ein und trank erstmal ein Frühstücksbier – ich war zu dem Zeitpunkt ja erst drei Stunden wach. Für den Abend sollte ich beim Bier bleiben; es gab genügend: wie ich hörte, waren zehn oder zwölf Kästen vorrätig.

Mehr Bier saufen und mehr Essen führte zu mehr komisch-fühlen, aber nach einiger Zeit ging das auch wieder vorbei. Inzwischen waren wunschgemäß sehr viele Leute aufgetaucht und nachdem wir auch den letzten weiblichen Gast durch wildes Herumfuchteln mit einem großen schwarzen Dildo verscheucht hatten stürzte die Party richtig ab!

Halbnackte schwitzende Männer rangelten sich auf dem Bett bis es zerbrach. Der Rest lachte sich halbtot, weil es doch irgendwie zwar ziemlich krass war, auf der anderen Seite aber auch sehr lustig. Während es vorher nicht störte, dass Bierflaschen umgestoßen und in diverse Betten geleert wurden, beruhigte sich die “Szene” nachdem das Bett unter der Last von vier ungestümen Männern nachgegeben hatte.

Irgendein unbeteiligter Kotzbrocken musste das natürlich total scheiße finden und Spaßbremse spielen, indem er die Umstehenden dumm anmachte. Tja – so Deppen muss es wohl auch geben.

Aufgeheizt wie wir alle waren, wurde entschieden, noch ins Stereo zu gehen. Weil ich aber kein Geld für Eintritt hatte, bin ich dann doch nach Hause geeiert um noch schnell diesen Text zu tippen, bevor ich es morgen vergesse.

Good Night – and Good Luck!

Inhalt abgleichen